CGI, Rendering und Animation

Genügend Worte?

Es gibt diese Momente. Wir können noch so viele Buchstaben, Worte und Sätze aneinanderreihen. Und doch ernten wir bei unserem Gegenüber fragende, erstaunte, bestenfalls verständnisvolle Blicke. Dabei ist doch alles ganz einfach. Nun ja, zumindest bei dem, was sich in unserem Kopf abspielt. Aber der Transport unserer Vorstellung bis zum Verstand eines bisher nicht involvierten Dritten hat manchmal seine Tücken. Je weiter wir ausholen, desto mehr Vorstellungskraft verlangen wir unserem Zuhörer ab. Dabei sind wir durch unsere unterstützende Gestikulation eigentlich schon auf der richtigen Fährte. Nur sind unsere Hände eher ein abstraktes Darstellungsmedium, mit viel Spielraum für Interpretation.

Wie wäre es stattdessen mit einem realistischen Abbild dessen, was in Ihrem Verstand doch so wunderbar simpel funktioniert? Ein Ablauf, der viele Faktoren gleichzeitig behandelt, den Blick auf das Innere ermöglicht, verschiedene Elemente in den entscheidenden Zusammenhang setzt. Die Lösung hierfür? Die Animation Ihrer Idee! Klare Überzeugung tritt anstelle langer Erklärungen. Ob es die Anwendung eines Produktes erklärt, das Innenleben und den Aufbau einer Baugruppe darstellt oder vor einer geplanten Serienfertigung eine Neuentwicklung präsentiert. Sie wären überrascht, wie unkompliziert das geht. Erst recht, wenn Sie aus der Design- oder Produktionsphase bereits 3D Daten zur Verfügung haben.

Architektur in Bewegung

Der räumliche Eindruck einer Interieur-/Exterieur-Animation ist unvergleichbar. Fast könnten wir den Eindruck gewinnen, in die Planung einzutauchen. Gleichzeitig erhalten Details einen ganz neuen Fokus, werden plastischer, ja fast zum Leben erweckt. Neue Perspektiven eröffnen sich und geben den Blick frei in bisher verschlossene Bereiche. Erleben Sie Architektur.

Kann man machen.

Aber die Qualität muss stimmen. Schließlich geht es um die Vorteile dieser rein digitalen Technik. Die Kreativität kommt auf jeden Fall nicht zu kurz. Auch wenn zwischendrin stundenlang die Maus hin und her geschubst wird, scheinbar nicht enden zu wollende Programmbäume abläuft und schematische Verbindungen zu lebensechten Materialien verknüpft. Dann kommt der Moment, an dem die Aufgabe voller Vertrauen den Prozessoren, Schaltwerken und Zwischenspeichern des Computers übergeben wird. Nach stundenlanger, feinster Berechnung ist es endlich da. Das immer wieder verblüffende Ergebnis. Die wahre Detailpracht ist erst jetzt erreicht, und ist doch immer wieder etwas Besonderes. Nun aber durch die Retusche und ab zum Kunden.

 

Aber wieso denn das Ganze?

Viele gute Gründe sprechen auf der einen Seite für das klassische Format, Film und Fotografie. Automatisch baut sich in meiner Vorstellung eine Bühne auf, vor samtig weichen Sesseln, das unverwechselbare mechanische Klicken eines analogen Projektors wabert zwischen den tänzelnden Lichtstrahlen über die Köpfe der gebannten Zuschauer und vermischt sich schließlich mit dem Geruch karamelisierten Popcorns, gerade frisch zubereitet in einem dieser gläsernen Tresore, die mir schon als Kind wertvoller erschienen als alle Banken dieser Welt. Ohne jeden Zweifel, dieses Format ist glamourös und stilsicher. Am anderen Ende des Spektrums steht der neue Spieler auf dem Feld. CGI, an Vorschusslorbeeren hat es nie gemangelt, soviel ist sicher. Beweisen muss er sich im Zweikampf aber auch im Teamplay. Und das tut er. Manchmal könnte man schon fast meinen, es handelt sich hier um ein ganz anderes Spiel. Aber Hand auf's Herz, wenn wir eines gelernt haben bisher, dann doch, dass das Spiel immer das gleiche bleibt. Das Ergebnis zählt.

 

Ist die Welt wirklich nur Schwarz und Weiß?

Das wäre doch viel zu schade. Natürlich sind auch die Grenzen zwischen real und digital längst fließend, nicht zu unterscheiden, ohne Übergänge. Kurzum, die Frage worauf es ankommt ist genau so vielschichtig, wie die Möglichkeiten ans Ziel zu kommen. Was ein gerendertes Bild von einer Fotografie unterscheidet, ist heute kaum am Ergebnis fest zu machen. Viel mehr unterscheidet sich der Prozess, ja die Choreographie zum Teil signifikant.

Die Fotografie erfordert eine minutiös geplante und perfekt abgestimmte Vorarbeit. Beim Styleguide und Storybook unterscheiden sich die Verfahren noch kaum. Nun setzt sich ein ganzes Team kreativer, heller Köpfe in Bewegung und Location Suche, Terminabstimmung, Deko Beschaffung und Prototyp Erstellung oder Muster Produktion münden schließlich in einer logistischen Meisterleistung. Alles für diesen einen, perfekten Moment, wenn der Auslöser ganz durchgedrückt wurde. Na gut, ein paar Mal mehr kann man noch abdrücken, sicher ist sicher. Und es gibt bestimmt nicht nur diese eine spannende Perspektive. Doch das Wort Freigabe hat die Lippen des Auftraggebers fast noch nicht verlassen und das Schauspiel startet von neuem. Diesmal in umgekehrter Reihenfolge. Der Glanz ist verblichen, zurück bleibt ein leerer Raum. Zum Glück ist das perfekte Bild im Kasten.

Beim CGI, also Rendering oder Animation, bleibt alles entspannt. Sicher, auch hier gibt es Terminabsprachen und Zwischenstände zu begutachten. Die Abfolge der Einzelschritte bleibt im Vergleich aber flexibler. Der eigentliche Prozess findet hier auch in einem Kasten statt. Nur dass nicht nur ein herausragender Moment abgebildet wird, sondern eine ganze Welt. Architektur und Umfeld enstehen hier zu allererst im Kopf und werden erst dann in digitalen Avataren festgehalten. Jederzeit wieder bereit in neuen Varianten zu erstrahlen. Der Zugriff bleibt erhalten und lässt sich auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt anknüpfen. Gut, der Glamour kommt hier vielleicht etwas kürzer. Aber auf besonderen Wunsch bringe ich Popcorn mit.

 

Showreel 2018

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